10.10.2010 Goldener Sonntag im Kloster Weltenburg



“donumenta 2010 hungary” / Foto-Tour: ausgewählte events und themen
 Bildende Kunst
 


“donumenta 2010 hungary” / Foto-Tour: Ausgewählte Events und Themen

Zwischen 16.09.2010 und 06.11.2010 findet in Regensburg unter anderem auch das Kulturevent “donumenta 2010 hungary”, ein multilaterales modernes Kunstevent der superlative, statt. Ungarn, seine Kunst und Kultur, ist das vorletzte europäische Land in der Aufzählung der Donauanrainerstaaten, das durch donumenta e.V. unter der Projektleitung von Frau Regina Hellwig-Schmid im Dialog präsentiert wird.

donumenta_2010 Mit freundlicher Genehmigung: © 2010 Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Den Organisatoren und Kuratoren gelingt bei der Auswahl von Themen, Künstlern und Standorte, ein perfektes „mise en page“ in das so wertvolles Szenario der Weltkulturerbe und Donaustadt Regensburg. Nicht nur das, sondern auch die übersichtliche Kategorisierung der so diversifizierten „Ismen“ der moderne Kunst aus Ungarn, wird als Erfolg bewertet.

Die Themen-Substrate sind gesellschaftliche, gewagte politische, soziale, wissenschaftliche, geschichtliche, philosophische und umweltrelevante.

Ganzheitlich gesehen, findet in den letzten 20 Jahren europäische Kunstgeschichte ein gewisses nicht verkennbares Homogenisierungsprozess des Ausdrucksformen-Repertoires statt. Das ist als natürlicher Vorgang in vereinten Europa zu verstehen. Das gilt auch global, den die Künstler schließlich interagierend werken und kommunizieren.

Dazu zählen auch die ungarische Künstler der neue Generation, auch die sich für die intermediale Kunst bekennen, größten Teil diejenige die an der donumenta 2010 hungary, teilnehmen.

Die Intermediale Kunst, oder „Ineinanderschiebung der Künste“ wie vom Dsiga Wertow, russischer Dokumentarfilmregisseur genannt wird, hat zweifellos auch seine Gegner. Der Pro Trend für die Intermediale Kunst ist aber anscheinend nicht mehr aufzuhalten, wie in der Analogie, die „Smart Technologie“ es tut in der Kommunikation.

Gute Intermediale Kunst verlangt jedoch fundiertes und interdisziplinäres Wissen, die Gabe der Auffassung von komplexen Zusammenhängen, Denken in Strukturen, Integrationsvermögen und nicht zuletzt die Kraft für das selektive Bündeln um eine gesunde Reduktion und wohlgemerkt um keine Verluste bei der Beendigung eines Werkes zu erzielen.

Das Ergebnis wird ein Dialog in einem Kunstdialekt, ein Sprachkorridor, ein Entfaltungs- und Kommunikationsraum in dem wiederum die bildende Künste, Musik, darstellende Künste, Fotografie und Film sich repositioniert haben.


 
Wie harmonisierend Orgelmusik in einer gotischen Kathedrale wirkt, kann auch der Kontrast zur formal harmonisierende „Bühne“ für die Akteure führen, wenn man als Beispiel, die Installation Kunst von Kicsiny Balázs in der Minoritenkirche im Historischen Museum der Stadt Regensburg, erlebt. Die Inhalte können kontextuell völlig paradoxal zur „Bühne“ sein.

Erkenntnisse aus der Wissenschaft (sh. Daniél Erdély), expressive Mittel wie: einfaches Bleistift (sh. Kamilla Szij), Elemente der taschistischen Malerei (sh. János Korodi), mit oder ohne Material (sh. Tamás Komlovszky-Szvet), real, virtual, statische oder dynamische Präsentationen, Mapping (Kartierung) auch in der 4. Dimension (sh. Éva Köves & Andrea Stojánovits), Objektkunst (sh. Ádam Kokesch) mit Konzeptuelle Kunst kombiniert, inter- und multimedial um einige Werkzeuge zu erwähnen, werden im Dialog prozedural eingesetzt.

Diese Fakten stellen, ein aktuelles Erkenntnis aus den ausgestellten ungarischen Kunstwerke der donumenta 2010 Hungary, dar.

Hiermit möchte ich mich für die so interessante Gespräche und Interviews mit den Organisatoren, Kuratoren und Künstlern recht herzlich bedanken. Mein Dank gilt Frau Regina-Hellwig Schmidt / donumenta e.V., Frau Dr. Andrea Madesta und Frau Margarete Goj / Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Frau Menzel Karin / Historisches Museum Regensburg, Herr Áron Fenyvesi / Kurator und Kunstkritiker Budapest, Herr Karl-Friedrich Krause und Frau Nadja Plagens / ArtAffair Regensburg, Frau Kamilla Szij / Künstlerin, Frau Éva Köves / Künstlerin und Frau Andrea Sztojánovits / Künstlerin.

Exklusiv-Interview (in der ungarische Sprache, die Übersetzung folgt in Kürze) mit der Künstlerin Andrea Sztojánovits über das Kunstwerk “Monochrome Clack” im Kunstforum der Ostdeutsche Galerie:
(Vor dem Starten des Players, die “Grego” Hintergrund-Musik unten bitte anhalten, Danke.) (Before you start the Audio Player here, please stop the “Grego” background music below. Thank you.)


Für die ausgezeichnetete musikalische Begleitung der „donumenta 2010 hungary“ / Foto-Tour: Ausgewählte Events und Themen, gilt mein besonderer Dank Frau Ulrike Eilers / Jazz Club Regensburg, Herr Gergely Földvári „Grego“ / Pianist Komponist und Fotograf und Herren Jurij und Simon vom RotFront Balkanrock-Band aus Berlin.

Exklusiv-Interview (in der ungarische Sprache, die Übersetzung folgt in Kürze) mit “Grego” Gergely Földvári über die Gemeinsamkeiten der kreativen Prozesse von verschiedenen Kunstdisziplinen im Jazz Club Regensburg:
(Vor dem Starten des Players, die “Grego” Hintergrund-Musik unten bitte anhalten, Danke.) (Before you start the Audio Player here, please stop the “Grego” background music below. Thank you.)


Exklusiv-Interview mit Jurij und Simon vom RotFront Emigrantski Raggamuffin Kollektiv im Gloria Kulturtheater:
(Vor dem Starten des Players, die “Grego” Hintergrund-Musik unten bitte anhalten, Danke.) (Before you start the Audio Player here, please stop the “Grego” background music below. Thank you.)


Artis Diversis – Johann A.G. Baloghy


 Musik und darstellende Kunst
 

 Grego – Gergely Földvári
Soundloops, mit freundlicher Genehmigung von Grego – Gergely Földvári:
[-1-] AIRPORT LOVE (1986), Composed by: GREGO, Performed by TRUPP: GREGO (piano, keyboards), Tibor Szűcs (guitar), László Makó (saxophone), Péter Gáspás (b.guitar), Gábor Molnár (drums) Recored at Hungarian Radio. [-2-] IMPAIR (1993), Composed by: GREGO, Performed by: GREGO (piano), BEA TISZA (voice), Attila László (e.guitar), Béla Lattmann (b.guitar), Kornél Horváth (percussion), Vilmos Jávori (drums), Published on “TOUCH WOOD”. [-3-] NO MATTER (1993), Composed by: GREGO, Performed by: GREGO (piano), BEA TISZA (voice), Tibor Szűcs (a.guitar), Béla Lattmann (b.guitar), Kornél Horváth (percussion), Vilmos Jávori (drums), Published on “TOUCH WOOD”. © 2010 Grego – Gergely Földvári


 
 RotFront Emigrantski Raggamuffin Kollektiv  
Soundloops, mit freundlicher Genehmigung von Yuriy Gurzhy und Simon Wahorn – RotFront Emigrantski Raggamuffin Kollektiv:
Live Konzertaufnahme (Auszug) und Preview am 22.09.2010 aus dem Gloria Kultur Theater in Regensburg. © 2010 RotFront Emigrantski Raggamuffin Kollektiv
(Vor dem Starten des Players, die “Grego” Hintergrund-Musik oben bitte anhalten, Danke.)
(Before you start the Audio Player here, please stop the “Grego background music above. Thank you.)



L inks:
Allgemein:

Stadt Regensburg
Donumenta
Cultheca
Ungarisches Institut
  Galerien:

Kunstforum Ostdeutsche Galerie
ArtAffair
  Bildende Kunst:

Balázs Kicsiny
Kamilla Szíj
Andrea Stojánovits
Komlovszky-Szvet Tamás
  Musik und darstellende Kunst:

Jazz Club Regensburg
Regensburger Tanztage 2010
Grego – Gergely Földvári
RotFront Emigrantski
Raggamuffin Kollektiv

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